
Was ist Sananga?
Die kraftvolle Pflanzenmedizin aus dem Amazonas
Sananga ist eine traditionelle Pflanzenmedizin aus dem Herzen des Amazonasgebiets, die in schamanischen Heiltraditionen vieler indigener Völker – insbesondere der Yawanawá, Kaxinawá (Huni Kuin) und Matsés – seit Generationen verwendet wird. Diese kraftvollen Augentropfen haben nicht nur eine physische, sondern vor allem eine tief spirituelle Wirkung, die Körper, Geist und Seele in Einklang bringen soll.
Herkunft und traditionelle Bedeutung
Sananga wird aus der Wurzelrinde der Pflanze Tabernaemontana undulata gewonnen – einem kleinen Strauch, der zur Familie der Apocynaceae gehört. In der indigenen Kosmologie gilt Sananga als „Medizin der Klarheit“, die dem inneren wie äußeren Sehen dient. Sie wird von indigenen Heilern (Pajés) verwendet, um energetische Blockaden zu lösen, spirituelle Einsichten zu fördern und Krankheiten auf feinstofflicher Ebene zu behandeln.
Sananga wird häufig in Kombination mit anderen traditionellen Pflanzen wie Rapé oder Ayahuasca eingesetzt, um das Energiefeld zu reinigen und die Wahrnehmung zu schärfen.
Anwendung – Wie wird Sananga verwendet?
Sananga wird in Form von Augentropfen verabreicht. Ein Heiler oder erfahrener Anwender tropft dabei je einen Tropfen in jedes Auge. Der Moment des Eintropfens ist intensiv – Sananga brennt stark in den Augen und kann kurzfristig Unbehagen verursachen. Diese Wirkung hält meist nur wenige Minuten an und klingt allmählich ab.
Während dieser Zeit ist es wichtig, sich auf die Atmung zu konzentrieren, still zu bleiben und den inneren Prozess zu beobachten. Viele Menschen berichten von einem Gefühl tiefer Reinigung, sowohl körperlich als auch emotional.
Wirkung – Physisch, geistig und spirituell
Sananga wirkt auf verschiedenen Ebenen:
1. Körperlich
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Reinigung und Stärkung der Augen
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Linderung von Augenentzündungen und -infektionen (traditionell)
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Unterstützung bei Kopfschmerzen oder Spannungen im Kopfbereich
2. Emotional und mental
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Lösung emotionaler Blockaden
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Klarheit im Denken
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Innere Ruhe und Zentrierung
3. Spirituell
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Reinigung des Energiefelds (Aura)
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Auflösung negativer Energien
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Stärkung der Intuition und spirituellen Wahrnehmung
Sananga gilt zudem als vorbereitende Medizin für schamanische Zeremonien, da es hilft, den Geist zu fokussieren und den Körper zu reinigen.
Wann wird Sananga verwendet?
Traditionell wird Sananga eingesetzt:
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Vor Ritualen und Zeremonien, um sich energetisch zu reinigen und zu fokussieren
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Bei Krankheiten oder energetischen Störungen
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Zur Stärkung der Sehkraft (körperlich und spirituell)
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Bei spiritueller Blockade, zur Förderung von Vision und Klarheit
In vielen Kulturen ist Sananga ein fester Bestandteil der spirituellen Hygiene – ähnlich wie ein energetisches Bad für die Seele.
Respekt und Achtsamkeit
Sananga ist kein Lifestyle-Produkt oder Wellness-Trend. Es ist ein heiliges Medizinwerkzeug, das mit Achtsamkeit, Respekt und einer klaren Absicht angewendet werden sollte. Wer Sananga nutzen möchte, sollte sich über seine Herkunft und Anwendung gründlich informieren und – wenn möglich – die erste Anwendung in Begleitung eines erfahrenen Praktizierenden durchführen.
Fazit
Sananga ist eine außergewöhnliche Pflanzenmedizin mit tiefer Wirkung auf körperlicher, emotionaler und spiritueller Ebene. Sie schenkt Klarheit, öffnet das Herz und verbindet uns mit der Weisheit der Natur. In einer Welt, die oft laut und unklar ist, kann Sananga eine kraftvolle Erinnerung daran sein, wie wichtig innere Ausrichtung, Wahrheit und Präsenz sind.
Hinweis: Sananga ist ein traditionelles Naturheilmittel aus indigenem Wissen. Die Anwendung sollte stets verantwortungsvoll und achtsam erfolgen.

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